Helmut Knurbein

2014

Festwochenende zur Einweihung der neuen Fußgängerzone

Mit einem „Festwochenende“ vom 11. bis zum 13. April weihte Meppen offiziell ihre neu gestaltete Fußgängerzone ein. Den Startschuss gab ein Moonlight-Shopping am Freitagabend bis 22.00 Uhr. Kurz nach Ladenschluss hieß es dann „Bühne frei“ für eine spektakuläre Licht- und Lasershow. Hierfür hatte eine Spezialfirma auf einem Traversenkonstrukt mit über 60 Metern Länge die notwendige Technik aufgebaut. Mit passender musikalischer Untermalung wurde der Marktplatz in ein Lichtermeer getaucht; das historische Rathaus diente als Projektionsfläche beeindruckender Laser-Effekte. Das Tagesprogramm am Samstag bot einen bunten Mix aus verschiedenen musi-kalischen Darbietungen oder auch Bingo-Aktionen und zeigte verschiedene Tanz- und Sportgruppen. Highlight des Abends waren die „Meppener Fensterstimmen“. Der Sonntag stand mit der Legung der „Grundsteinplatte“ ganz im Zeichen der offiziellen Einweihung der Fußgängerzone. Für Unterhaltung sorgte ein unterhaltsames Bühnenprogramm, unter anderem mit dem Rühler Musikverein und mit der Helene-Fischer-Tribut Show.

Gestaltung des Bahnhofsumfeldes nimmt Fahrt auf

Die Baumaßnahme im Bereich des Bahnhofsumfeldes war Bestandteil eines umfangreichen Paketes, das mit dem barrierefreien Umbau des Bahnhofs durch die Deutsche Bahn AG (DB) seinen Anfang nahm. Die Hochbaumaßnahmen im Bahnhofsumfeld erforderten im ersten Schritt Abriss- und Herrichtungsarbeiten. Im Anschluss wurde die Stahlkonstruktion für das geplante Flugdach errichtet. Dieses beherbergt neben der großen Bushaltestelle und Taxiständen auch die sogenannten „Kiss & Ride“-Plätze. Darüber hinaus wurden gastronomische Räumlichkeiten und eine Radstation eingerichtet. Die Investitionssumme der Stadt Meppen belief sich auf 2,7 Millionen Euro, von denen 1,68 Millionen Euro als Fördergelder eingeworben werden konnten.

Sanierungsgebiet „Rechts der Ems“ nimmt Form an

Im Zuge der Sanierung im Bereich ‚Alter Emshafen‘ zur Schaffung einer „Neuen Stadt am Wasser“ konnten weitere vorbereitende Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu zählten auch Abbrucharbeiten, unter anderem des Gebäudes der ehemaligen Raiffeisen-Warengenossenschaft an der Schützenstraße. Für die dort nistende Mehlschwalbenkolonie war schnell eine neue Unterkunft gefunden: In Zusammenarbeit mit der NABU entschloss sich die Stadt Meppen zur Aufstellung eines Schwalbenhauses mit 42 Nestern.

Gehweg vor dem Sparkassengebäude barrierefrei und attraktiv eingebunden

Die Arkadentreppe im Gehwegbereich entlang der Hasestraße, in Höhe der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Emsland, gehört seit diesem Sommer der Vergangenheit an. Sie machte Platz für eine Rampenlösung. Neben einer attraktiveren Gestaltung der fußläufigen Verbindung zwischen dem Windthorstplatz und der Hubbrücke spielte der Aspekt der Barrierefreiheit hierbei eine wichtige Rolle. Die Rampen mit einer Länge von je sechs Metern und einer abschließenden, kürzeren Rampe werden durch Zwischenpodeste unterbrochen, auf denen Sitzgelegenheiten ihren Platz gefunden haben. Eine Grünfläche trennt den Gehweg vom Straßenraum. Die Kosten der Baumaßnahme wurden von der Sparkasse Emsland übernommen; die Finanzierung des Stadtmobiliars erfolgte durch die Stadt Meppen.

Optimierter Stadtlinienverkehr

Seit dem 29. November ist ein verbessertes StadtBus-System in unserer Kreisstadt unterwegs. Neben dem Einsatz einer weiteren Stadtbuslinie wurden die Betriebszeiten auf die Samstagnachmittage ausgedehnt und neue Haltestellen eingerichtet. ‚Von Meppen nach Meppen‘ fahren seither die Borkener Anwohner von der Haltestelle „Zur Borkener Brücke“. Bei dem neuen Buswartehäuschen handelt es sich nämlich treffenderweise um das Modell „Meppen“ der Firma Metallbau Pönicke aus Ballenstedt. Grund für diese Wahl war jedoch nicht der Name. Aus Gründen der Sicherheit hat die Transparenz oberste Priorität beim Ausbau der Haltestellen. Deswegen fiel die Wahl auf dieses Wartehäuschen in Stahl-/Glasbauweise. Ebenfalls mit neuen, transparenten Wartehäuschen wurden die Haltestellen „Marktkauf“ und die Haltestelle „Bokeloh Ort“ ausgestattet. An den Gesamtkosten der drei Baumaßnahmen in Höhe von 60.000 Euro hat sich der Landkreis Emsland mit 87,5 Prozent beteiligt.

Turnhalle der Paul-Gerhardt-Schule saniert

Hell, freundlich und funktional – so präsentiert sich die frisch sanierte Turnhalle der Paul-Gerhardt Schule. Neben Fliesen-, Boden- und Elektroarbeiten wurden auch die Sanitäranlagen und Umkleiden erneuert. Darüber hinaus wurden die Heizkörper ausgetauscht und eine neue Lüftungsanlage installiert. Insbesondere vor dem Hintergrund der barrierefreien Zugänglichkeit war diese Sanierungsmaßnahme zwingend erforderlich. Für die Baumaßnahme hat die Stadt Meppen rund 270.000 Euro in die Hand genommen. Bereits 2008 wurde im Zuge der Werterhaltung mit entsprechenden Sanierungsmaßnahmen begonnen. Seinerzeit wurden die Dachhaut sowie die Sporthallendecke erneuert. Vier Jahre später erfolgte die Sanierung der Dachhaut des Sanitärtraktes einschließlich der Fenster.

Sporthallenbeleuchtungen saniert

Die vorhandene Beleuchtung wurde durch den Einsatz von Beleuchtungskörpern in LED-Technik ausgetauscht. Darüber hinaus wurde die Beleuchtung über sogenannte Präsenzmelder in Abhängigkeit von Anwesenheit und Tageslicht in den Sporthallen nebst Umkleide- und Technikräumen sowie dem Eingangsbereich gesteuert. Mit den neuen Leuchtmitteln sinkt der Energiebedarf um circa 44.000 kWh/a, was eine Einsparung von rund 74 Prozent bedeutet. Die CO²-Minderung beträgt 516 Tonnen an der Johannes-Gutenberg-Schule sowie 521 Tonnen an der Anne-Frank-Schule. Die Gesamtkosten für die Sanierungsmaßnahme in Höhe von rund 42.799,- Euro an der Johannes-Gutenberg-Schule sowie rund 48.459,- Euro an der Anne-Frank-Schule werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit je 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Mit der Sanierung der Hallenbeleuchtung beauftragt wurde die Beerling Planungsgesellschaft aus Meppen.

Neuer Glockenturm an der Marienkapelle

Der Glockenturm der Marienkapelle in Versen war in einem sehr schlechten baulichen Zustand und musste aus diesem Grund neu errichtet werden. Mit einem Ausmaß von 3,60 Meter x 3,60 Meter bei einer Höhe von zehn Metern stellt dieser den zentralen Mittelpunkt des neu angelegten Bürgerparks dar. Kleine Wege führen von hier aus zur Mariengrotte, zum Heimathaus, zum Kindergarten und zum Schützenplatz. Die Baumaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 35.000 Euro wurde vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) mit 50 Prozent der Nettobaukosten bezuschusst.

Neues Baugebiet in Versen

Der Bauboom in Meppen hält weiter an. Um der großen Nachfrage nach Bauplätzen nachzukommen, wurden rund 20 neue Grundstücke im Ortsteil Versen ausgewiesen. Entlang der Overbergstraße ist auf einer Fläche von rund 1,8 Hektar ein neues Baugebiet mit circa 20 Grundstücken entstanden. Mit der Erschließung und Vermarktung des Gebietes wurde die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) mbH im Rahmen eines Treuhandvertrages beauftragt.

Otto-Pankok-Malerweg erweitert

Erst vor zwei Jahren entstand der Otto-Pankok-Malerweg in Bokeloh/Helte auf Initiative von Bokeloher Bürgern in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Meppen. Die Resonanz auf den etwa 2,5 Kilometer langen Rundweg war so positiv, dass sich der Heimatverein zu einer Ergänzung der vorhandenen zehn Bilder um weitere fünf entschloss.

Willkommen im „Haus der Dienstleistungen“ in Schwefingen

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde das Schwefinger Gemeindehaus zu einem „Haus der Dienstleistungen“ umgebaut. Grundlage für die Sanierung des Gemeindehauses war der Schwefinger Dorferneuerungsplan, der am 21. August 2009 einstimmig vom Rat der Stadt Meppen beschlossen wurde. Gemeinsam mit den Arbeitskreismitgliedern und dem beauftragten Planungsbüro Rücken & Partner aus Meppen entwickelte die Stadt Meppen ein Konzept zur Verbesserung der Situation der vorhandenen vielfältigen Dienstleistungseinrichtungen, wie Pfarrbüro, Gruppentreffen, Gemeindefeste, Kommunionsunterricht und Messdienerstunden. Gelebte Dorfgemeinschaft unter einem Dach – das war das erklärte Ziel. Hierfür wurde der ältere Komplex des Dorfgemeinschaftshauses, die alte Dorfschule, Ende Juli 2013 abgerissen und durch einen 158 Quadratmeter großen Neubau ersetzt. Der neuere Teil des alten Gebäudebestandes konnte bestehen bleiben und wurde saniert. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme wurde auch der Vorplatz neu gestaltet. Mit dem Schützenverein St. Joseph Schwefingen-Varloh als Vertreter der Dorfgemeinschaft wurde ein Nutzungsvertrag abgeschlossen, der die Unterhaltung des Gebäudes regelt. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei rund 340.000 Euro, woran sich die Dorfgemeinschaft mit Eigenleistungen in Höhe von 35.000 Euro und die katholische Kirchengemeinde mit 40.000 Euro beteiligt hat. Das Amt für Landentwicklung (AfL) hat die Maßnahme mit 111.190 Euro bezuschusst. Die Vorplatzgestaltung schlug mit 135.000 Euro zu Buche. Das Amt für Landentwicklung hat sich mit 46.000 Euro beteiligt. Städtischerseits wurden 84.000 Euro in die Hand genommen; 5.000 Euro wurden in Eigenleistung erbracht.

Boule-Platz in Bokeloh errichtet

Beim BBP handelt es sich diesmal zwar nicht um ein Kursangebot eines Fitnessstudios, sportlich wird es dennoch – auf dem Bokeloher Boule-Platz. Es begann in einer geselligen Stammtisch-Runde: Der Stammtisch BoniHasAk, das sind Hermann Albers, Georg Backers, Hans Kannenberg, Ludwig Kiewe, Willi Klopperpieper, Werner Lüken, Heinz-Bernd Niemann, Alfons Vähning und Wilhelm Zurborn, hatte die Idee, einen gemeinsamen Treffpunkt für Jung und Alt in Bokeloh zu schaffen. Dreh- und Angelpunkt sollte dabei das beliebte Freizeitspiel „Boule“ sein. Mit Unterstützung des Ortsvorstehers Dr. Hubert Kruse konnten die Arbeiten im Frühjahr beginnen. In Eigenleistung errichteten die Bokeloher am Apeldorner Kirchweg, im hinteren Bereich der Streuobstwiese, eine Boulebahn mit mehreren Sitzgelegenheiten sowie einer Infotafel. Gerne hat die Stadt Meppen dieses Bürger-Engagement unterstützt und Materialkosten in Höhe von 1.000,- Euro übernommen.

Kita St. Vinzentius nach Sanierung eingeweiht

Nach viermonatiger Sanierung wurde die Kita St. Vinzentius in Versen feierlich eingeweiht. Die Arbeiten wurden in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Der erste Abschnitt umfasste die Sanierung der drei Gruppenräume mit den dazugehörenden Sanitärräumen. Im zweiten Abschnitt erfolgte die Sanierung des vierten Gruppenraumes einschließlich Bewegungshalle. Darüber hinaus wurde die Trinkwasseranlage unter Erneuerung der Trinkwasserleitungen und Wasseranschlüsse saniert. Die Heizungsanlage und die elektrischen Anlagen wurden auf den neuesten Stand gebracht; ebenso wurden Fenster, Fußböden und die Decken erneuert. Sämtliche Kita-Räume erhielten einen neuen Anstrich. In der Bewegungshalle wurden die Heizungsnischen geschlossen und ein Prallschutz angebracht. Im umgestalteten und neu gepflasterten Eingangsbereich heißt ein neues Eingangsschild Eltern und ihre Kinder willkommen. Die Maßnahme schlug mit Gesamtkosten von rund 500.000 Euro zu Buche. Der Landkreis Emsland beteiligte sich mit einem Zuschuss in Höhe von 98.700 Euro.

Neue Krippe an der Kindertagesstätte Am Heideweg

Mit einem symbolischen, ersten Spatenstich fiel im Juni der Startschuss für den Bau einer Krippe an der Kita Am Heideweg. Dieses städtische Gebäude befindet sich im Wohngebiet Helter-Damm-Süd in unmittelbarer Nähe der Maria-Montessori-Schule und steht in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde Propstei St. Vitus. Südlich der bestehenden Kita ist ein separater Baukörper mit zusätzlichem Eingangsbereich errichtet worden, der unmittelbar an den alten Baukörper grenzt. Auf rund 200 Quadratmetern sind hier ein Gruppenraum, ein Ruheraum, ein Sanitärraum, ein Abstellraum sowie ein Flur mit einer Garderobe und einer Abstellfläche für Kinderwagen untergebracht. Darüber hinaus gibt es im neuen Anbau einen Bewegungsraum mit Geräteraum.

Zweite Krippengruppe des St.-Vitus-Werkes eröffnet

Seit dem 1. Februar 2011 betreibt das St.-Vitus-Werk im Heilpädagogischen Kindergarten an der Landwehr bereits die integrative Krippengruppe „Die Knirpse“, in der Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von ein bis drei Jahren gemeinsam betreut werden. Umfangreiche Baumaßnahmen ermöglichten die Unterbringung einer weiteren Krippengruppe, die im August ihre Pforten öffnete.

Kardinal-von-Galen-Schule freut sich über neu gestalteten Schulhof

Der Schulhof der Kardinal-von-Galen-Schule wurde neu gestaltet und lockt seither mit neuen Spielgeräten. Ein Klettergerüst, ein Soccerfeld, ein grünes Klassenzimmer und viele Sitzgelegenheiten sorgen ab sofort für Spiel, Spaß und Entspannung in den Schulpausen. Mit viel Elan und Engagement haben sich Eltern und Schülerschaft hieran beteiligt. Die Stadt Meppen hat hierfür 60.000 Euro in die Hand genommen. Der Förderverein hat sich mit 20.000 Euro beteiligt.

Dritter Mehrgenerationenpark in Meppen eingeweiht

In Vorbereitung auf das Projekt wurden für die Planungen diejenigen ins Boot geholt, die diesen Raum nutzen sollen: die Kinder, die Jugendlichen, die Erwachsenen und die Senioren, die im Bereich Kuhweide leben. In zahlreichen Vorbereitungstreffen mit den jeweiligen Zielgruppen konnten Vorstellungen und Ideen ausgetauscht werden. Ergänzend zu den Beteiligungstreffen wurde auch das Online-Beteiligungsmodul im Internet genutzt. Aus den eingebrachten Anregungen und Wünschen erarbeitete das Landschaftsarchitekturbüro Hollemann in Abstimmung mit den Kindern und Erwachsenen, die sich zur weiteren Planung des Mehrgenerationenparks bereit erklärt hatten, schließlich den Plan. Das Ergebnis, das jede Altersklasse gleichermaßen bedient, kann sich mehr als sehen lassen: Einen Sandkasten, ein Piratenschiff und eine Kleinkindschaukel gibt es für die Jüngsten. Für Spiel und Spaß bei den älteren Kids sorgen eine Spielanlage mit Wellenrutsche, eine 20 Meter lange Seilbahn und eine Schaukel. Die Jugend kann es sich auf sogenannten „Lümmelbänken“ und in der Hängematte gemütlich machen und anschließend ihren Sportsgeist am Kickertisch unter Beweis stellen. Für die Erwachsenen und Senioren stehen Sitzgarnituren und zwei Trimmgeräte bereit. Eine Hundetoilette sowie ein Insektenhotel vervollständigen das Bild. Sechs zusätzliche Bäume, 12 Meter Hecke sowie 13 Quadratmeter Bambuspflanzung geben dem neuen Mehrgenerationenpark einen „grünen Rahmen“. Für die Baumaßnahme hat die Stadt Meppen 70.000 Euro in die Hand genommen.

Pläne zum Neubau des Jugendzentrums nehmen Gestalt an

Im Herbst des kommenden Jahres soll der Bau des neuen Jugendzentrums auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Areal zwischen dem Emsbad und dem Campingplatz An der Bleiche starten. 15 Mitglieder des Planungszirkels waren zum Abschlussgespräch in das Jugendzentrum an der Königstraße gekommen. Nachdem die politischen Gremien im Frühjahr grünes Licht gegeben hatten, konnte im Sommer das Beteiligungsverfahren mit den zukünftigen potentiellen Nutzern gestartet werden. Bei der Online-Umfrage unter dem Titel „MACHNEU“ bestand anhand eines Ideenbaukastens nicht nur die Möglichkeit, seine Vorstellungen und Wünsche für das neue Jugendzentrum mitzuteilen, sondern diese auch zu gewichten. In der Ideenwerkstatt für die Jugend-lichen sowie für die Erwachsenen wurde es dann konkret. Nahezu alle Ideen und Wünsche können realisiert werden. In einem nächsten Schritt wird ein Architektenwettbewerb gestartet. Der Siegerentwurf wird dann durch ein Preisgericht ermittelt, in dem dann auch ein Jugendlicher vertreten ist. B

Klimaschutzmanager eingestellt

Mit verstärkter Kraft nimmt die Klimaschutzinitiative der Stadt Meppen weiter Fahrt auf: Dipl.-Ing. Ludger Frese wurde als Klimaschutzmanager eingestellt. Die Stelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Der 54-jährige Meppener ist gelernter Hochbauingenieur und arbeitet seit 2007 freiberuflich als Sachverständiger für Gebäudeenergieberatung. Die Aufgabe des Klimaschutzmanagers besteht im Wesentlichen in der Konkretisierung und Umsetzung des vom Rat der Stadt Meppen im vergangenen Jahr beschlossenen Klimaschutzkonzeptes.

E-Auto der Stadt Meppen mit neuem Klimaschutz-Logo

Geräuschlos aber deutlich sichtbar ist die Stadt Meppen mit ihrem Elektrofahrzeug in Meppen und Umgebung unterwegs. Der elektrisch betriebene VW e-up!, der im Sommer diesen Jahres angeschafft wurde, hat mit dem neuen Klimaschutz-Logo der Stadt Meppen ein neues Gesicht bekommen und präsentiert sich nun in leuchtenden Farben. Der Slogan „Mach mit – werde Klimaoptimierer“ richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aktiv Klimaschutz zu betreiben. Der VW e-up! wurde als klimafreundliches Dienstfahrzeug für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Meppen zur Wahrnehmung von Außenterminen in und um Meppen angeschafft. Das Fahrzeug wird gut angenommen. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich schnell an die fast geräuschlose Fortbewegung gewöhnt.

Start der ersten Klimaschutz-Kampagne der Stadt Meppen

Unter dem Motto „Mach mit – Werde Klima-Optimierer!“ startete die erste Klimaschutz-Kampagne der Stadt Meppen. Im Vordergrund steht dabei die energetische Gebäudesanierung. Rund zwei Drittel aller Wohngebäude sind unzureichend oder gar nicht gedämmt. Als erste Maßnahme sollen die Bürger dazu motiviert werden, durch energetische Sanierungen ihrer Wohnhäuser, den CO²-Ausstoß zu reduzieren.

Erweiterung des Gewerbegebietes Nödike

Die gewerblichen Bauflächen im Industriegebiet Nödike sind weitestgehend veräußert. Bisher haben auf einer Fläche von rund 160 Hektar 2.800 Menschen eine Beschäftigung gefunden. Um einen weiteren Bedarf an gewerblichen Bauflächen abdecken zu können, ist eine Ausweitung des Geländes in Richtung Lingen vorgesehen.

Schnelles Internet in Meppener Innenstadt

Meppen gehörte 2013 zu den Städten, in denen die EWE TEL GmbH ihre VDSL-Infrastruktur im Rahmen der Breitbandoffensive erweitert hat. In weiten Teilen Meppens sind Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Im Herbst wurde ein weiterer Kabelverzweiger (KVz) in der Fußgängerzone mit aktueller VDSL- und Vectoring-Technik überbaut. Damit werden nun Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht. Darüber hinaus hat der Landkreis Emsland eine Netz- und Strukturplanung für eine Verbesserung der Breitbandversorgung im Landkreis in Auftrag gegeben. Ziel ist eine Planung, die eine Versorgung mit mehr als 25 Mbit/s vorsieht. Angestrebt wird ein Kabelausbau mit Glasfaser-Kabel alternativ bis zum nächsten Kabelverzweigerkasten beziehungsweise bis zum Gebäude.

Breitbandausbau in den Ortsteilen

Nicht einen erdverbundenen, sondern einen funkbasierten Breitbandausbau bietet das Unternehmen ETN EmslandTel.Net GmbH & Co. KG an, das das Industriegebiet Nödike, alle Ortsteile sowie die Innenstadt mit Breitbandanschlüssen versorgt. Bisher wurden fünf Funkmasten in Meppen errichtet. Weitere Standorte sind in der Planung, um insbesondere den Außenbereich besser zu versorgen.

8. Emsland-Schau in Meppen

Vom 2. bis zum 5. Oktober fand die 8. Emsland-Schau entlang der Sommerfeldstraße im Baugebiet Esters Hof II statt. Insgesamt 135 Aussteller waren auf einer Fläche von 65.000 Quadratmetern vertreten. Schon zum „festen Inventar“ einer jeden Emsland-Schau gehören die Musterhäuser. Die Messebesucher erhielten hier Auskunft über aktuelle Themen wie „Barrierefreies Wohnen“ oder „Energetische Bauweise“. Vier Doppelhäuser und ein Bungalow hatten ihre Türen geöffnet und luden zur Hausbesichtigung. Gespickt mit Sonderveranstaltungen, wie Modenschauen, einem Familien- und Kinderprogramm, Musik- und Tanzvorführungen und vielem mehr, wurde die Ems-land-Schau so zu einem Erlebnis für Groß und Klein. Auch die Stadt Meppen war mit einem Stand vertreten– das Motto: „Meppen: Gestern-Heute-Morgen“.

Neuer Bürgermeister Knurbein begrüßt Kolleginnen und Kollegen im Ratssaal

Der 3. November 2014 wird für Helmut Knurbein wohl in ganz besonderer Erinnerung bleiben: Nachdem 52,46 Prozent der Meppener Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai für ihn votierten, konnte der 50-Jährige an diesem Montag seine Arbeit als Bürgermeister der Stadt Meppen aufnehmen. „Ich freue mich wahnsinnig auf meine neue Aufgabe als ‚Rathauschef‘ und als Ihr Kollege.“, begrüßte Knurbein seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ratssaal. Erster Stadtrat Bernhard Ostermann hieß Bürgermeister Knurbein herzlich willkommen und überreichte seinem neuen „Zimmernachbarn“ den symbolischen Rathausschlüssel. „Ich freue mich auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.“, sagte Ostermann. Die offizielle Vereidigung erfolgte im Rahmen der Ratssitzung am 13. November durch stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Ewers.

Erster Stadtrat Bernhard Ostermann für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt

Erster Stadtrat Bernhard Ostermann bleibt allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Die Mitglieder des Rates wählten ihn einstimmig zum 1. März 2015 zum allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters für weitere acht Jahre. In dieser Funktion führt er die Bezeichnung „Erster Stadtrat“.

Stadtwerke vom DVGW zertifiziert

Dass die Stadtwerke Meppen eine sichere, wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Wasserversorgung betreiben, wurde ihnen mit dem Zertifikat für technisches Sicherheitsmanagement (TSM) für Wasser offiziell bestätigt. Rund 600 Fragen zur Organisation des Unternehmens, den Qualifikationen des technischen Personals und der technischen Ausstattung sowie zur Planung, Betrieb und Instandhaltung der Wasserleitungen mussten beantwortet werden. Im Bereich der Wasserversorgung ging es bei der Unternehmensüberprüfung auch um die Frage der Nachhaltigkeit. Diese wurde den Stadtwerken Meppen bestätigt. Beim Grundwasserschutz leisten die Stadtwerke nach Einschätzung der Gutachter sehr gute Arbeit. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Anlagen für die Wasserversorgung in einem sehr guten technischen Zustand sind. Damit wird die Bereitstellung von Trinkwasser für die Bevölkerung in hervorragender Qualität und Sicherheit gewährleistet. Auch bei den Qualitätssicherungsmaßnahmen überzeugten die Stadtwerke die Gutachter des DVGW. Von rund 6.200 Versorgern in Deutschland haben bislang 350 Wasserversorger eine TSM-Prüfbescheinigung erhalten; in Norddeutschland waren es 30 reine Wasserversorger. Hierbei handelt es sich nicht um ein abgeschlossenes Projekt, sondern um einen fortlaufenden Prozess. Die DVGW wird in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchführen.

Einen Monat Stadtverwaltung Meppen: Azubi-Paten helfen bei den ersten Schritten ins Berufsleben
„Welche Aufgaben erwarten mich in meiner Ausbildung?“, „Was kommt in der Berufsschule auf mich zu?“, „Welche organisatorischen Abläufe sind zu beachten?“ – das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Fragen, die sich ein Azubi zu Beginn seiner Ausbildung stellt. In einer völlig neuen Lebenssituation kann dann schnell Unsicherheit aufkeimen. Um diesem vorzubeugen wurde den neuen Azubis der Stadtverwaltung Meppen jeweils ein Pate an die Seite gestellt, der sie bei den ersten Schritten ins Berufsleben unterstützt. Bei den Paten handelt es sich um Azubis aus einem höheren Lehrjahr. Sie können ihre Erfahrungen an die „Jüngeren“ weitergeben und als Ansprechpartner „auf Augenhöhe“ fungieren.

Norbert Konen ist neuer Stadtbrandmeister

Nach 14 Monaten ist Andreas Kessens vorzeitig von seinem Amt als Stadtbrandmeister zurückgetreten. Für den Hauptbrandmeister Norbert Konen als Nachfolger hatte sich die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Meppen am 14. März mehrheitlich ausgesprochen. Diesem Ergebnis schloss sich auch der Stadtrat in seiner Sitzung am 27. März an. Mit einstimmigem Beschluss wurde Konen als Stadtbrandmeister in das Ehrenbeamtenverhältnis für die Dauer von sechs Jahren berufen.

Stadt Meppen heißt in neuem Bürgerbüro willkommen

Mit neuem Gesicht an gewohnter Stelle präsentiert sich das Bürgerbüro der Stadt Meppen seit Anfang des Jahres. Der Startschuss für die Umbau- und Renovierungsarbeiten im städtischen Bürgeramt fiel Ende September 2013. Die stark genutzten Räumlichkeiten des Bürgeramtes im Erdgeschoss des Stadthauses waren in die Jahre gekommen. Um den publikumsintensiven Service für Bürgerinnen und Bürger in einer freundlicheren und helleren Umgebung anbieten zu können, wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet. Neben einer ansprechenden Gestaltung galt es insbesondere Aspekte des Datenschutzes in die Planungen zu integrieren. Das Großraumbüro wurde baulich grundlegend erneuert. Der Eingangsbereich wurde mit einer großzügigen Glasfront ausgestattet. Die automatische Schiebetür begrüßt in elf Sprachen, darunter auch ein herzliches „Moin!“. „Eine neue Verbindungstür zur angrenzenden Zentrale im Eingangsbereich des Stadthauses sorgt darüber hinaus für Transparenz und mehr Bürgernähe. Die vier Arbeitsplätze für Kundengespräche sowie ein Arbeitsplatz für Auszubildende sind mit modernem Mobiliar ausgestattet. Die Idee bei der Gestaltung war es, Merkmale der Stadt widerzuspiegeln. Die Wellenform im Boden und an der Decke stellen die Lage zu den Flüssen Hase und Ems dar. Das Farbkonzept orientiert sich am Wappen der Stadt. Während der andauernden Baumaßnahme wurden provisorische Ersatzräumlichkeiten im Foyer des neuen Ratssaals an der Kirchstraße eingerichtet.

Wilhelm Sagemüller wird Ehrenbürgerschaft aberkannt

Einstimmig sprach sich der Rat in seiner Sitzung am 18. September dafür aus, Wilhelm Sagemüller die Ehrenbürgerschaft der Stadt Meppen abzuerkennen. Zugleich wurde damit der Beschluss gefasst, in einer weiteren Sitzung über die Umbenennung der nach ihm benannten Straße zu beraten. „Der Mann im Hintergrund. Wilhelm Sagemüller – ein vergessener Täter?“ lautet der Titel des 39-seitigen Gutachtens von Privatdozent Dr. Christoph A. Rass (Professur für Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Universität Osnabrück) unter Mitarbeit von Kathrin Hilgediek MA. Die Stadt Meppen hatte Rass beauftragt, zentrale Fragen zur Person und zum Handeln Wilhelm Sagemüllers zu beantworten, um auf Grundlage der Ergebnisse über die Aberkennung seiner Ehrenbürgerschaft im Rat zu beschließen.

Public-Viewing vor 26 Quadratmeter großer LED-Wand

Zum Start der Fußball-WM verwandelte sich die Meppener Schülerwiese mit dem größten Public-Viewing der Region wieder in die Berentzen-Fan-Arena. Die gab es zwar schon zu vorherigen Meisterschaften unserer Nationalelf; dieses Jahr konnten die Zuschauer jedoch vor einer 26 Quadratmeter großen LED-Wand mitfiebern und gemeinsam den Weltmeistertitel feiern.

Erste Rathauskirmes

Mit der ersten Rathauskirmes in der Innenstadt vom 17. bis 20. Oktober wurde die traditionelle Herbstkirmes auf dem Veranstaltungsgelände am Nagelshof abgelöst. Hier konnten die Besucher ein ganz besonderes Kirmesflair erleben und bei rasanten Karussellfahrten einen Blick über die Shoppingmeile werfen. Nach der offiziellen Eröffnung am Freitag wurde der Meppener Nachthimmel im Bereich der Hubbrücke mit einem gigantischen Feuerwerk unter der Regie von Dr. Hans Knöchel in bunte Farben getaucht. Buntes Kirmestreiben herrschte auch am Samstag und dem verkaufsoffenen Sonntag. Hier luden die Einzelhändler von 13.00 bis 18.00 Uhr parallel zur Kirmes zu einem Einkaufbummel ein. Die Karussells drehten sich auch nach Ladenschluss bis um 22.00 Uhr weiter. Die Rathauskirmes endete mit ihrem traditionellen Familientag am Montag.

Ein Blick in das Goldene Buch der Stadt

Nicole Heidemann (TV Meppen) holte bei den 15. Masters FINA Weltmeisterschaften in Montreal/Kanada am 6. August Gold über 50 Meter Brust in der Altersklasse 30. Anlässlich dieses großartigen Erfolges wurde die Schwimmweltmeisterin im historischen Ratssaal empfangen und mit einem Eintrag in das Goldene Buch geehrt. Auch die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz trug sie sich in das Goldene Buch ein. Sie war anlässlich des jährlichen Windthorst-Abends zu Besuch in unserer Kreisstadt. Hier referierte sie zum Thema „Gleiches Recht für alle!? – Aktuelle Fragen der Flüchtlings- und Migrationspolitik“.

Finanzsituation

Der große Wandel in unserer Kreisstadt ging auch in 2014 weiter, wie die beispielhaft aufgeführten Maßnahmen zeigen. Diese verursachen entsprechende Aufwendungen und Auszahlungen, die es zu stemmen gilt. 13,17 Millionen Euro einschließlich noch verfügbarer Resthaushaltsmittel aus 2013 stehen für die bereits realisierten und geplanten Projekte zur Verfügung. Unter Anrechnung und Berücksichtigung der Fördermittel, Zuweisungen und Zuschüsse von rund 7,23 Millionen Euro verbleibt ein städtischer Eigenanteil von 5,94 Millionen Euro. Insgesamt lässt sich eine leichte Verbesserung sowohl im Ergebnis- als auch im Finanzhaushalt feststellen, die sich unmittelbar auf die geplante Kreditaufnahme auswirkt. Waren im Haushaltsplan 2014 zur Finanzierung der Maßnahmen einschließlich Haushaltsreste aus 2013 noch 6,15 Millionen Euro Kreditaufnahmen einzuplanen, so kann diese bei Realisierung aller geplanten Maßnahmen auf 1,35 Millionen Euro reduziert werden. Der Schuldenstand läge dann am Ende des Jahres bei rund 14,75 Millionen Euro. Im Haushaltsplan 2014 musste man seinerzeit bei Finanzierung und Realisierung der gesamten Maßnahmen noch mit einem Schuldenstand von 20,5 Millionen Euro rechnen.

Trotz dieser großen finanziellen Anstrengungen und Veränderungen ist Meppen im sogenannten „freiwilligen Bereich“ weiterhin gut aufgestellt. Denn auch in 2014 stehen für freiwillige Leistungen an Organisationen, Vereine und Verbände 4,49 Millionen Euro zur Verfügung, hiervon alleine 2,75 Millionen Euro als Defizitausgleich für Kindertagesstätten.

Statistische Zahlen

  01.12.2014 01.12.2013
Einwohner mit Erstwohnsitz 34.883 34.471
Kinder in den Kindergärten, -krippen und -horten 1.129 1.105
Schüler in allgemeinbildenden Schulen    
– Grundschulen 1.404 1.409
– Oberschulen 1.466 1.485
– Förderschulen 72 80
– Gymnasien 2.153 2.129
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer (31.03.14) 17.354 (31.03.2013) 16.825*